Ausbildung zum Wellnesstrainer bietet neue Chancen

Die Berufsbezeichnung Wellnesstrainer ist rechtlich nicht geschützt, das heißt, die Ausbildung unterliegt keinen festgelegten Standards. Umso wichtiger ist es, dass Interessenten sich vor ihrer Wellnesstrainer Ausbildung gründlich informieren und schon zu Beginn des Lehrgangs ihren Schwerpunkt festlegen.

Das Berufsbild des Wellnesstrainers
Im Vordergrund der Arbeit steht der Umgang mit Menschen, die ihre Lebensqualität verbessern wollen. Sozialkompetenz und Einfühlungsvermögen sind also ein wichtiger Teil der Arbeit und gehen Hand in Hand mit den Angeboten, die der Wellnesscoach für seine Klienten erarbeitet und anbietet. Dazu gehören Kompetenzen wie aktive Anwendung von Wellnessbehandlungen wie Massagen, aber auch Wissen über Ernährung und die Fähigkeit, körperliche Übungen anzuleiten und einen bewussten und gesunden Lebensstil zu vermitteln.

Der beste Trainer ist immer der, der vorlebt, was er lehrt, also steht auch die eigene gesunde Lebensführung im Vordergrund. Zum Einsatz kommen Wellnessfachkräfte in Wellness- und Fitness-Einrichtungen, in Kurhotels oder Massagepraxen mit eigenem Wellnessbereich, aber auch völlig selbstständiges Arbeiten ist möglich, wenn man die Wellnesstrainer Ausbildung absolviert hat.

Welche Möglichkeiten zur Wellnesstrainer Ausbildung gibt es?
Viele Institute für Aus- und Weiterbildungen bieten die Wellnesstrainer Ausbildung in Form von berufsbegleitenden Seminaren an, aber auch Blockseminare sind möglich. Reine Fernkurse werden ebenfalls angeboten, sind aber eher für Interessenten ratsam, die schon im Wellnessbereich arbeiten oder Berufserfahrung gesammelt haben. Denn der Umgang mit Menschen und praktische Anwendungen lassen sich per Fernkurs nur schwer vermitteln. Die Anzahl der Stunden und auch die Preise variieren sehr stark, sodass ein gründlicher Vergleich der Ausbildungsinstitute sich wirklich lohnt.

Welche Module bietet ein guter Kurs?
Jedes Ausbildungsinstitut setzt andere Schwerpunkte, da Wellnesstrainer kein einheitliches Berufsbild haben. Es ist also sinnvoll, sich schon vor der Ausbildung Gedanken darüber zu machen, welche Weiterbildung für die eigene Arbeit wirklich hilfreich sein wird. Die Ausbildung sollte immer ganzheitlich sein, da auch die spätere Betreuung der Klienten auf Ganzheitlichkeit ausgerichtet sein wird. Je mehr Module ein Seminar also abdeckt, umso wirkungsvoller wird die Ausbildung sein. Ernährung, Rückenschule, Weiterbildung in Massagetechniken, individuelle Beratungsgespräche, Fachwissen über Bewegung und Fitness sollten genau so in einer umfassenden Ausbildung enthalten sein wie Fragen zu Steuern und Recht, Betriebswirtschaftslehre und Werbung.

Berufschancen als Wellnessberater
Der Wellnessmarkt boomt und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Leistungsfähigkeit und Fitness der Klienten zu erhalten. Wer über Berufserfahrung im Wellnessbereich verfügt und sich durch die Wellnesstrainer Ausbildung weiterbildet, hat also gute Chancen, eine der begehrten Anstellungen in einem großen Wellnessbetrieb zu ergattern, denn qualifizierte Fachkräfte werden dringend gesucht.

Viele Wellnessinstitute liegen in malerischen Urlaubsregionen, da die Gäste gern Anwendungen und Urlaub verbinden. Der Traum, da zu arbeiten, wo andere Urlaub machen, kann also in Erfüllung gehen, wenn man bereit ist zu einem Standortwechsel. Aber auch selbstständiges Arbeiten mit einer eigenen Wellnessberaterpraxis kann bei einem breiten Spektrum an Angeboten sehr erfolgreich werden.